Warning: include_once(/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache-phase1.php): Failed to open stream: No such file or directory in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/advanced-cache.php on line 22

Warning: include_once(): Failed opening '/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache-phase1.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php8.1') in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/advanced-cache.php on line 22

Warning: include(/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache-base.php): Failed to open stream: No such file or directory in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache.php on line 113

Warning: include(): Failed opening '/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache-base.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php8.1') in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache.php on line 113

Warning: include_once(/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/ossdl-cdn.php): Failed to open stream: No such file or directory in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache.php on line 136

Warning: include_once(): Failed opening '/var/www/vhosts/camper-holidays.de/httpdocs/wp-content/plugins/wp-super-cache/ossdl-cdn.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php8.1') in /homepages/22/d949448244/htdocs/camper/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache.php on line 136

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Unsere Camperreisen https://camper-holidays.de/ Unterwegs in Deutschland und Europa Tue, 20 Dec 2022 08:42:20 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 Ausgabe der GPS-Position als Route https://camper-holidays.de/ausgabe-der-gps-position-als-route/ https://camper-holidays.de/ausgabe-der-gps-position-als-route/#respond Tue, 20 Dec 2022 08:37:48 +0000 https://camper-holidays.de/?p=908 Auf vielfachen Wunsch habe ich nun alles zusammen um die Scripte für die Routendarstellung zu veröffentlichen. Achtung: ihr benötigt zuerst die die GPS-Daten in der Datenbank. Wie ich das gelöst habe, habe ich hier beschrieben: GPS Position des Wohnmobils speichern und mit Google Maps ausgeben Zu Beginn hatte ich eine Lösung direkt auf die GPS […]

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Auf vielfachen Wunsch habe ich nun alles zusammen um die Scripte für die Routendarstellung zu veröffentlichen. Achtung: ihr benötigt zuerst die die GPS-Daten in der Datenbank. Wie ich das gelöst habe, habe ich hier beschrieben: GPS Position des Wohnmobils speichern und mit Google Maps ausgeben

Zu Beginn hatte ich eine Lösung direkt auf die GPS Datenbank. Der Nachteil dieser Lösung war aber, dass ich die einzelnen Routen nicht unterscheiden konnte und die Linien relativ unsauber wurden, weil es zu viele Datenpunkte gab (Standzeiten usw).

Daher habe ich mich entschieden, die Routen in einer zusätzliche Tabelle auszulagern. So kann ich nach einer Tour angeben von wann bis wann die Daten in eine Route übernommen werden sollen. Das Ergebnis ist deutlich einfacher zu handeln für Maps.

Vorbereitung der Datenbank

Zuerst habe ich die Datenbank um zwei weitere Tabellen “routen” und “routen_details” ergänzt. Die Felder der Detail-Tabelle sind entsprechend der Felder meiner GPS-Datenbank. Lediglich die letzte Spalte wurde hinzugefügt und verknüpft die Detail-Daten mit der Route.

In der Tabelle Routen habe ich lediglich 3 Spalten: id, name und datum. Damit kann ich eine Tour mit einem Namen versehen und so die einzelnen Touren unterscheiden:

Tabelle routen

Die Detail-Tabelle speichert die einzelnen Werte dieser Route. Sie ist (fast) analog zur Haupttabelle aufgebaut:

Tabelle routen_details

Neue Tour anlegen

Um eine neue Tour anzulegen übergebe ich aus meinem Formular Startdatum, Enddatum sowie eine Bezeichnung. Die Tour wird dann mit dieser Bezeichnung angelegt und alle Werte aus der Hauptdatenbank (GPS Position, Geschwindigkeit und Höhe über Meer) werden in die routen_detail Tabelle kopiert.

Das nachfolgende SQL Script (create_route.php) wird vom Formular aufgerufen und legt die neue Route an. Ich habe es noch etwas modifiziert, dass nur Werte aus der Hauptdatenbank kopiert werden, bei denen die Geschwindigkeit über 5km/h (im Script: WHERE pos_speed > 5 ) liegt. Dadurch bekomme ich nur Werte kopiert, wenn sich das WoMo auch bewegt.

<?php
## Formularfelder für Start / Ende und Name sowie das aktuelle Datum
$von = $_POST['von'];
$bis = $_POST['bis'];
$Name = $_POST['RName'];
$AktDatum = date("Y-m-d H:i:s");   

include_once('db_conf.php');

## Neue Route anlegen
$db = mysqli_connect ("$dbhost","$dbuser","$dbpw") or die(mysqli_error()." - Serverzugriff gescheitert!");
mysqli_select_db($db, $database) or die(mysqli_error()." - Datenbankzugriff gescheitert!");

$route_sql = "insert into routen (route_name, route_datum) VALUES ('".$Name."', '".$AktDatum."');"; 

mysqli_query($db, $route_sql);

$lastid = mysqli_insert_id($db);   #letzte ID der Datenbank

## Daten aus Positionen kopieren
$sql = "INSERT INTO routen_detail (`rdetail_breitengrad`,`rdetail_laengengrad`,`rdetail_date`,`rdetail_heigh`,`rdetail_sat`,`rdetail_speed`,`rdetail_course`, `rdetail_routeID`) 
		SELECT `pos_breitengrad`,`pos_laengengrad`,`pos_date`,`pos_heigh`,`pos_sat`,`pos_speed`,`pos_course`, ".$lastid." FROM `position` 
		WHERE pos_speed > 5 
		and pos_date >= '".$von."'
		and pos_date <= '".$bis."' ";

mysqli_query($db, $sql);
?>

Anzeigen der Route auf einer Karte

Um eine Route in MAPS anzuzeigen kann man die Pfad-Funktion in GoogleMaps nutzen. Diese letzt zwar nur einzelne Linien an und “fährt” nicht exakt die Straße nach, aber wenn man genug Werte hat, ist das ausreichend.

Das nachfolgende Script zeigt die Route auf einer ganzseitigen Google-Maps Karte an. Die jeweilige Route wird als URL-Parameter übergeben und die einzelnen Werte dann aus der Datenbank geholt und an Maps übergeben.

Anpassungen für euch:

Ziemlich in der Mitte ist der Mittelpunkt der Karte festgelegt. Dort könnt ihr die Karte für eure Bedürfnisse “zentrieren”:
const myLatLng = { lat: 48.626124816667, lng: 9.8133244 };

Ebenso kann mit dem Wert: “zoom: 10” (in Zeile 44) der Zoom-Start-Wert der Karte festgelegt werden.

WICHTIG: In Zeile 72 ist euer Google-API KEY einzutragen!

<?php
include_once('db_conf.php');

$route_ID = $_GET['RouteID'];

$db= mysqli_connect ("$dbhost","$dbuser","$dbpw") or die(mysqli_error()." - Serverzugriff gescheitert!");
mysqli_select_db($db, $database) or die(mysqli_error()." - Datenbankzugriff gescheitert!");
 
 $abfrage = "SELECT * FROM `routen_detail` where rdetail_routeID = ".$route_ID;

 $ergebnis= mysqli_query ($db, $abfrage);
?>


<html>
  <head>
    <title>WoMoMap</title>
    <meta name="viewport" content="initial-scale=1.0">
    <meta charset="utf-8">
    <style>
      /* Always set the map height explicitly to define the size of the div
       * element that contains the map. */
      #map {
        height: 100%;
	   }
		  
      /* Optional: Makes the sample page fill the window. */
      html, body {
        height: 100%;
        margin: 0;
        padding: 0;
      }
    </style>
  </head>
  <body>
    <div id="map"></div>
    <script>
    var map;
	  
	function initMap() {
		const myLatLng = { lat: 48.626124816667, lng: 9.8133244 };
		const map = new google.maps.Map(document.getElementById("map"), {
		zoom: 10,
		center: myLatLng,
	});

	const flightPlanCoordinates = [
	
<?php	
 while ($zeile = mysqli_fetch_array( $ergebnis, MYSQLI_ASSOC))
 {
	echo "	{ lat: ".$zeile['rdetail_breitengrad'].", lng: ".$zeile['rdetail_laengengrad']." }, ";
 }	
?>		
	];

	const flightPath = new google.maps.Polyline({
		path: flightPlanCoordinates,
		geodesic: true,
		strokeColor: "#FF0000",
		strokeOpacity: 1,
		strokeWeight: 3,
	});

  flightPath.setMap(map);

	
	}
     
    </script>
    <script src="https://maps.googleapis.com/maps/api/js?key=<GOOGLE API KEY>&callback=initMap" async defer></script>
 
 </body>
</html>

Scripte als Download

Ich habe euch alle Scripte für die Anzeiger der Position als Download abgelegt. Die Nutzung ist frei, ich freue mich aber, wenn ihr mich verlinkt oder ein Feedback hier hinterlasst. Natürlich auch, wenn ihr mich bei euren Projekten mal erwähnt 😉

Ladet die Scripte hier herunter und entpackt sie in einer beliebiges Verzeichnis auf eurem Server. In der Readme Datei ist dann noch angegeben, was ihr anpassen müsst. Viel Spaß

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Sommer 2022 – Slowenien, Kroatien und Österreich https://camper-holidays.de/sommer-2022-slowenien-kroatien-und/ https://camper-holidays.de/sommer-2022-slowenien-kroatien-und/#respond Fri, 25 Nov 2022 13:51:22 +0000 https://camper-holidays.de/?p=827 Ursprünglich war für Sommer 2022 eine Tour nach Dresden und Leipzig geplant. Ein paar Tage im Neuseenland und vielleicht noch etwas Radfahren und Wandern in der sächsischen Schweiz. Wenige Tage vor unserer Abfahrt war die Wettervorhersage aber nicht so schön, so dass wir uns schnell ein neues Ziel suchen wollten. Genau das ist ja der […]

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Ursprünglich war für Sommer 2022 eine Tour nach Dresden und Leipzig geplant. Ein paar Tage im Neuseenland und vielleicht noch etwas Radfahren und Wandern in der sächsischen Schweiz. Wenige Tage vor unserer Abfahrt war die Wettervorhersage aber nicht so schön, so dass wir uns schnell ein neues Ziel suchen wollten. Genau das ist ja der Vorteil eines Wohnmobil-Trips – die Flexibilität in der Reiseplanung.

Schnell waren wir uns einig, dass wir dringend Sonne und Wasser nötig haben. Also hieß das neue Ziel “ab in den Süden”. Schon länger wollten wir in die Nähe von Makarska und den Süden Dalmatiens erkunden und so haben wurde das kurzerhand zu unserem Sommertrip.

Inhaltsverzeichnis

Über die Alpen nach Slowenien

Seit langem bin ich ja ein Freund von Anreisen auf mehreren Etappen. Es ist einfach viel entspannter, wenn man maximal 6 Stunden fährt und dann an einem schönen Örtchen übernachten kann. Wir hatten uns vorgenommen in Slowenien Zwischenstation zu machen. Ganz in der Nähe von Novo Mesto hatten wir bereits mit dem Wohnwagen immer Halt gemacht. Nachdem wir nur 10 Tage zur Verfügung hatten, verzichteten wir auf schöne Landstraßen und haben uns für die Autobahn über die Tauern entschieden. Durch die Auflastung des Wohnmobils konnten wir so zum ersten Mal die GoBox nutzen. Diese hatte ich vorab beantragt und freigeschaltet, so dass die Box zuverlässig ab der Grenze die Maut abbuchen konnte.

Wie man zur GoBox kommt, habe ich in meinem Artikel Go-Box fürs Wohnmobil beantragen beschrieben.

Slowenien hat im Prinzip dasselbe System mit der Box von DARSGo. Diese hatte ich zwar auch vorab beantragt, beim Antrag aber einen kleinen Fehler gemacht und sie mir nicht zusenden lassen. Damit bekommt man lediglich einen Abhol-Code und kann die Box an einer Verkaufsstelle abholen. Die erste Verkaufsstelle nach der Grenze ist die Mautstation des Karawankentunnels. Diese liegt jedoch auf der gegenüberliegenden Seite und so mussten wir von der Autobahn runter, dort über die LKW-Abfertigung und an das DARS-Büro. Nach ca. 30 Minuten hatte ich die kleine Box in der Hand, ein Guthaben aufgeladen und an der Windschutzscheibe befestigt.

Nach einer entspannten und staufreien Fahrt kommen wir gegen Nachmittag auf dem Campingplatz Bela krajina bei Metlika an.

Der Platz liegt direkt am Fluss Kolpa, der Grenzfluss zwischen Slowenien und Kroatien. Nette Stellplätze, Kanuvermietung., Hochseilgarten und ein eigene Restaurant gibt es hier. Preislich nicht ganz günstig – wir zahlen rund 35 € für eine Nacht mit 2 Personen, aber wenn man die Einrichtungen nutzt soweit ok. Eigentlich wollten wir zum Abendessen in den naheliegenden Ort, ein kleines Gewitter hat uns dann aber in das Restaurant am Platz zu Burger und Pommes gesbracht.

Makarska und Primosten

Nach nur einer Nacht ging es weiter über die Grenze nach Kroatien und weiter in den Süden. Die Ecke rund um Zadar, Sibenik und Primosten haben wir die letzten Jahren bereits lieb gewonnen. Dieses Jahr sollte es nochmal etwas weiter “runter” gehen. Kurz vor Makarska haben wir auf dem Camping Krvavica einen schönen Platz gefunden. Das Automcamp ist recht klein und familiär. Im oberen Bereich gibt es Plätze für Wohnwägen und Zelte in einem terrassenförmigen Bereich. Die Wohnmobilstellplätze sind auf einer großen ebenen Fläche im unteren Bereich des Campingplatzes.

Man hat zwar keinen direkten Zugang zum Meer, aber nur wenige Meter die Straße hinunter ist der öffentliche Strand in einer kleinen Bucht. Wir sind auch mit SUP mehrmals am Tag runter und hoch gelaufen und das war absolut problemlos.

Der Ort Krvavica bietet leider nicht viel. Die Orte Bratus und Promajna sind aber fussläufig oder mit dem Rad gut zu erreichen. Wir sind einige Abende zum Essen oder auf einen Drink dort hin gefahren. Ansonsten ist diese Ecke deutlich ruhiger als etwas nördlich. Uns hat es sehr gut gefallen und die Natur im südlichen Teil war wunderschön.

Nach 5 Tagen bei Makarska wollten wir aber nochmal ein paar Tage in die Nähe von Primosten fahren und den Standort etwas verändern. Über das Internet hatten wir schon ein paar Plätze eingegrenzt und direkt am ersten Platz, dem Camp Horizont, hatte es noch etwas frei.

Der Campingplatz Horizont ist ein kleiner Platz bei Primosten. Zwischen der Küstenstraße und dem Meer liegen mehrere terassenförmige Wege für die Camper. Im oberen Bereich kann man mit Wohnwagen und Wohnmobil gut stehen und hat von fast allen Plätzen einen tollen Meerblick. Ganz besonders toll sind die Zeltplätze, die direkt am Wasser unter Olivenbäumen liegen. Sehr viel näher ans Wasser geht es in Kroatien kaum.

Direkt durch den Platz läuft ein Weg über den man bis nach Primosten gehen kann. Einige Restaurants liegen in unmittelbarer Nähe und fürs Frühstück kommt ein Bäckerwagen an der Straße vorbei. Wer also keine Animation, Pool usw benötigt findet hier einen netten Campingplatz unter deutschsprachiger Führung.

Slowenien die Zweite

Auf dem Heimweg wollten wir noch in Slowenien einen Stopp einlegen. Auf dem Camp Plana und der Bar66 waren wir vor ein paar Jahren schon einmal und fanden es damals schon super. Das Restaurant im Western-Stil ist nur zu empfehlen.

Nach einem schönen Abendessen mit Burger kann man die Aussicht über die Felder genießen. Das Camp ist recht weitläufig angelegt und hat einen separaten Bereich für die Wohnmobile, die auf der Durchreise sind.

Sanitäre Anlagen sind vom feinsten und die Besitzer – ursprünglich aus Hamburg – super freundlich und zuvorkommend. Bisher sind wir immer nur eine Nacht dort geblieben, weil wir immer auf dem Hin- oder Rückweg von oder nach Kroatien waren. Aber ein längerer Urlaub im Camp steht auf jeden Fall noch auf unserer To-Do Liste.

Höhle von Škocjan

Wer nach Slowenien reist, sollte auf jeden Fall die Höhlen dort besuchen. Postojna ist vermutlich das bekannteste Höhlensystem in Slowenien und wir auch überall beworben. Allerdings gibt es noch etliche weitere Höhlen in der Region.

Da wir in Postoja bereits vor ein paar Jahren waren, wollten wir uns die Höhlen von Škocjan anschauen. Der Parkplatz der Höhlen liegt unweit der Autobahn und hat sogar extra Bereiche für Wohnmobile. So konnten wir direkt am Eingang parken und den Tag in der Höhle verbringen.

Das Höhlensystem wurde vom Fluß Rekaausgewaschen, der ab der Hälfte die Tour begleitet. Der unterirdische Flußlauf sowie die Brücken und Galerien, die im inneren geschaffen wurden, sind sehr beeindruckend.

Es gibt mehrere Touren, die man buchen kann. Empfehlenswert ist die längste Tour, da man nach der Höhle noch durch eine urwaldähnlichen Schlucht läuft. Bei uns war es jedoch so extrem heiß, dass wir die Tour dann etwas verkürzt haben und nach ca 1.5 Stunden am Ausgangsort waren.

Leider ist das Fotografieren in der Höhle verboten, so dass ich nur ein paar Bilder vom Eingang und der Umgebung habe.

Heimreise

Nach der Besuch der Höhlen war unser Urlaub auch schon fast vorbei. Mit einem kleinen Zwischenstopp in Kärnten machen wir uns auf den Heimweg und kamen nach starken zwei Wochen wieder in der Heimat-Basis an.

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GPS Position des Wohnmobils speichern und mit Google Maps ausgeben https://camper-holidays.de/gps-position-des-wohnmobils-speichern-und-mit-google-maps-ausgeben/ https://camper-holidays.de/gps-position-des-wohnmobils-speichern-und-mit-google-maps-ausgeben/#comments Thu, 29 Sep 2022 12:33:29 +0000 https://camper-holidays.de/?p=863 Nachdem ich so viele Anfragen bekommen habe, wie ich die technische Umsetzung gemacht habe, wollte ich meine Scripte hier mal veröffentlichen. Es gibt auch einige Anbieter, die Tracking usw für den RUT anbieten. Ich wollte aber eine eigene Lösung schaffen, da ich die Daten dann individuell verarbeiten möchte. Vorbereitung Zuerst einmal die Vorbereitungen, die nötig […]

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Nachdem ich so viele Anfragen bekommen habe, wie ich die technische Umsetzung gemacht habe, wollte ich meine Scripte hier mal veröffentlichen. Es gibt auch einige Anbieter, die Tracking usw für den RUT anbieten. Ich wollte aber eine eigene Lösung schaffen, da ich die Daten dann individuell verarbeiten möchte.

Vorbereitung

Zuerst einmal die Vorbereitungen, die nötig sind: Im ersten Schritt benötigt ihr eine Gegenstelle. Ein Webspace / Server im Internet oder eine lokale Variante (dann muss entweder der Port 443 weitergeleitet werden oder ein VPN eingerichtet werden). Ich habe einen Webspace für meine Homepage – die nutze ich auch für die GPS-Position. Da ich die Daten länger halten und auswerten möchte, benötige ich noch eine Datenbank. Bei meinem Paket ist eine MySQL Datenbank dabei, die ich für die Speicherung nutze.

Ich habe in meiner MySQL Datenbank eine Tabelle “position” mit folgenden Spalten und Typen angelegt:

Datenbanktabelle position für die Speicherung

Der RUT955 kann die GPS-Position auf mehrere Arten übermitteln. Ich habe mich für die Übertragung per HTTP/HTTPS entschieden. Um die Daten zu übermitteln im Bereich GPS unter dem Abschnitt HTTPS/HTTP Server Settings folgende Daten eingeben:

Enabled -> ON (sonst passiert gar nix)
URL -> Den Pfad, der aufgerufen wird um die GPS-Daten zu speichern
Delay-> Wie oft wird das Script aufgerufen? Hier 120 Sekunden. (im Prinzip ist der Wert völlig egal, da ich die Werte sowieso nur alle 5 Minuten einlese.)

Ihr müsst die URL natürlich an eure Bedürfnisse anpassen. Also eure Domain, Verzeichnis usw. Der RUT übermittelt die GPS-Daten dann als Datenstrom.

PHP-Teil

Ich habe keine Möglichkeit gefunden, die Daten direkt aus dem Datenstrom zu verarbeiten. Daher habe ich mir ein kleines PHP-Script geschrieben, dass die Daten als Textdatei ablegt. Das Script save_raw.php. Das Script muss auf einen Webserver mit PHP und MySQL in ein erreichbares Verzeichnis gelegt werden (bei mir gps-pos). Wenn ihr ein anderes Verzeichnis nehmt, dann muss der Pfad im RUT entsprechend angepasst werden.

<?php
// Datei: save_raw.php
// Speichert den Datenstrom in eine Textdatei
// Copyright: Kai Weible, 2022

$rawdata = file_get_contents("php://input"); 

$fp = fopen('vardump.txt', 'w');
fwrite($fp, print_r($rawdata, true));
fclose($fp);
	
?>

Immer wenn der RUT die Daten übermittelt, werden diese in die Textdatei vardump.txt gespeichert. Das kann man auch schon testen. Wenn der RUT an ist und eine Internetverbindung hat, müsste im 2 Minuten-Takt die Datei neu erstellt werden.

Die GPS Daten liegen nun im Rohformat vor. Mit dem Script gpsparsing.php, dass ich mit einem Cron-Job alle 5 Minuten laufen lasse, lese ich die benötigten Daten aus dem Textfile aus. Das Script kann so wie hier abgebildet verwendet werden. Ihr müsst es in denselben Ordner legen, wie das erste Script und mit einem Cronjob regelmäßig ausführen (das können die Hostinganbieter heute eigentlich alle).

Anpassen müsst ihr noch die Datenbank-Daten. Also Host, Datenbankname, Benutzer und Passwort. Sowie ggf. die einzelnen Werte (im mittleren Bereich des Scriptes (bei dem Kommentar #DEBUG seht ihr die einzelnen Werte, die es gibt), die ihr speichern wollt.

Ich speichere Längen und Breitengrad sowie akt. Geschwindigkeit, Kurs, Anzahl der Sateliten, Höhe über Null und das Datum.

<?php
// Datei: gpsparsing.php
// Extrahiert die nötigen Daten aus der Textdatei und speichert diese in eine Datenbank
// Copyright: Kai Weible, 2022

$file = 'vardump.txt';
$file_handle = fopen($file, 'r');
 
while (!feof($file_handle)) {
 
  $line = fgets($file_handle);
  
  #$GPRMC im Dump finden
  $pos = strpos($line, 'GPRMC');
  $pos2 = strpos($line, 'GPGGA');
  
  if ($pos == true) {
     $GPSDATA = $line;
   } 
  
  if ($pos2 == true) {
     $GPSDATA2 = $line;
   } 
  
  }
fclose($file_handle);


#String in Einzeldaten zerlegen 
$parts = explode(",", $GPSDATA);
$parts2 = explode(",", $GPSDATA2);


#DEBUG
/*
echo $parts[0].'<br>'; // RMC
echo $parts[1].'<br>'; // Zeit HHMMSS UTC
echo $parts[2].'<br>'; // Status (A für OK)
echo $parts[3].'<br>'; // Breitengrad
echo $parts[4].'<br>'; // Ausrichtung
echo $parts[5].'<br>'; // Längengrad
echo $parts[6].'<br>'; // Ausrichtung
echo $parts[7].'<br>'; // Geschwindigkeit in Knoten
echo $parts[8].'<br>'; // Kurs
echo $parts[9].'<br>'; // Datum
echo $parts[10].'<br>'; // Magn Abweichung
echo $parts[11].'<br>'; // Vorzeichen der Abweichung
echo $parts[12].'<br>'; // Modus und Prüfsumme
*/
#DEBUG

$numofsat = $parts2[7]; // Anzahl Sateliten
$heigh = $parts2[9]; // Anzahl Sateliten

$latitude = coordinatesToDecimal($parts[3], $parts[4]);
$longitude = coordinatesToDecimal($parts[5], $parts[6]);

$speed = speedtokmh($parts[7]);
$kurs = $parts[8];

list($day, $month, $year) = str_split((string) $parts[9], 2);
list($hour, $minute, $second) = str_split((string) $parts[1], 2);

$date = '20'.$year.'-'.$month.'-'.$day.' '.$hour.':'.$minute.':'.$second;


#Datenbank eintragen - Hier eure Werte eintragen:
$dbhost = "<DB Server>";
$dbuser = "<DB Benutzername>";
$dbpw = "<DB Passwort>";
$database = "<Datenbankname>";


 $db= mysqli_connect ("$dbhost","$dbuser","$dbpw") or die(mysqli_error()." - Serverzugriff gescheitert!");
 mysqli_select_db($db, $database) or die(mysqli_error()." - Datenbankzugriff gescheitert!");
 
$abfrage = "INSERT INTO position (pos_breitengrad, pos_laengengrad, pos_speed, pos_course, pos_date, pos_sat, pos_heigh) VALUES ('".$latitude."', '".$longitude."',".$speed.",".$kurs.",'".$date."',".$numofsat.",'".$heigh."');";
 
$ergebnis= mysqli_query ($db, $abfrage);

// Umwandlung der Koordinaten ins Dezimalsystem (das GoogleMaps dann versteht)
function coordinatesToDecimal($coordinate, $direction) 
    {
        $breakPoint = strpos($coordinate, '.') - 2;

        $minutes = (float) substr($coordinate, $breakPoint);
        $degrees = (int) substr($coordinate, 0, $breakPoint);

        $decimal = $degrees + ($minutes / 60);

        return in_array($direction, ['S', 'W']) ? -$decimal : $decimal;
    }

// Umrechnung von Knoten in KM/h
function speedtokmh($knots)
	{
		$kmh = $knots *1.852;
		return $kmh;
	}

?>

Ihr könnt das Script entweder über den Cron-Job ausführen lassen oder auch mal manuell im Browser eingeben und schauen, ob es ohne Fehler durchläuft. Wenn das Script korrekt läuft solltet ihr in danach der Datenbank die Einträge finden:

Datenbank mit GPS Daten

Damit ist Teil 1 der Arbeiten abgeschlossen. Die Werte werden nun regelmäßig vom RUT955 übermittelt und alle 5 Minuten in die Datenbank geschrieben.

Ausgabe der Position auf Google-Maps

Durch die oben veröffentlichten Scripte werden die GPS Daten sowie Geschwindigkeit, Kurs und Anz. Satelliten in die Datenbank gespeichert. Möchte man diese Daten nun in Google-Maps anzeigen, benötigt man eine Webseite zur Anzeige der Position. Das Script holt die letzten Datensatz aus der Datenbank und erzeugt damit die Rohdaten für Maps. Außerdem zeige ich am rechten Rand noch die Geschwindigkeit usw an. Das sind aber nur Spielereien und können beliebig angepasst werden.

Mein Script basiert auf einem Beispiel aus der Google-Maps Doku. Damit ihr es nutzen könnt, müsst ihr auf jeden Fall noch einen API-Key bei Google beantragen und in den Aufruf in Zeile 119 einfügen:

<script src=”https://maps.googleapis.com/maps/api/js?key=<GOOGLE MAPS API KEY>=initMap” async defer></script>


<?php

$dbhost = "<DB Server>";
$dbuser = "<DB User>";
$dbpw = "<DB Passwort";
$database = "<Datenbankname>";
 
$db= mysqli_connect ("$dbhost","$dbuser","$dbpw") or die(mysqli_error()." - Serverzugriff gescheitert!");
mysqli_select_db($db, $database) or die(mysqli_error()." - Datenbankzugriff gescheitert!");
 
 $abfrage = "SELECT * FROM `position` ORDER BY pos_date DESC LIMIT 1 ";

 $ergebnis= mysqli_query ($db, $abfrage);

 while ($zeile = mysqli_fetch_array( $ergebnis, MYSQLI_ASSOC))
 {
	$lat = $zeile['pos_breitengrad'];
	$long = $zeile['pos_laengengrad'];
	$geschw = $zeile['pos_speed'];
	$kurs = $zeile['pos_course'];
	$lastdate = $zeile['pos_date'];
	$hoehe = $zeile['pos_heigh'];
	$sat = $zeile['pos_sat'];
 }
 
$l10nDate = new DateTime($lastdate, new DateTimeZone('UTC'));
$l10nDate->setTimeZone(new DateTimeZone('Europe/Berlin'));
$dateInLocal= $l10nDate->format('d.m.Y H:i:s'); 


$abfrage2 = "SELECT * FROM `position` WHERE pos_speed > 2 ORDER BY pos_date DESC Limit 1";
 $ergebnis= mysqli_query ($db, $abfrage2);

 while ($zeile2 = mysqli_fetch_array( $ergebnis, MYSQLI_ASSOC))
 {
	$lastdate2 = $zeile2['pos_date'];
 }

$l10nDate2 = new DateTime($lastdate2, new DateTimeZone('UTC'));
$l10nDate2->setTimeZone(new DateTimeZone('Europe/Berlin'));
$dateInLocal2= $l10nDate2->format('d.m.Y H:i:s'); 

 ?>
 


<html>
  <head>
    <title>WoMoMap</title>
    <meta name="viewport" content="initial-scale=1.0">
    <meta charset="utf-8">
    <style>
      /* Always set the map height explicitly to define the size of the div
       * element that contains the map. */
      #map {
        height: 100%;
		width: 75%;
		float:left;
      }
	  #info {
        height: 100%;
		width: 25%;
		float:left;
		
      }
	  
      /* Optional: Makes the sample page fill the window. */
      html, body {
        height: 100%;
        margin: 0;
        padding: 0;
		font-family: Arial;
		font-size:12px;
      }
    </style>
  </head>
  <body>
    <div id="map"></div>
    <script>
      var map;
		function initMap() {
		  const map = new google.maps.Map(document.getElementById("map"), {
			zoom: 12,
			
			<?php
			echo "center: {lat: ".$lat.", lng: ".$long."},";
			?>
			
		  });
		  const image =
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	echo "Anzahl Sateliten: ".$sat;
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	echo "Letzte Fahrt am: ".$dateInLocal2;
	echo '</div>';
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	</div>

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</html>

Damit habt ihr eure Position immer auf der Google Karte. Ich arbeite gerade noch an einigen Funktionen, dass mir die Route ausgegeben wird. Da ich ja jede Position im 5 Minuten Takt habe, lässt sich das zu einer Linie kombinieren und somit die Route ausgeben. Hier erkläre ich, wie ich das gelöst habe: Ausgabe der GPS-Position als Route

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Sardinien mit dem Wohnmobil https://camper-holidays.de/sardinien-mit-dem-wohnmobil/ https://camper-holidays.de/sardinien-mit-dem-wohnmobil/#respond Fri, 10 Jun 2022 12:03:02 +0000 https://camper-holidays.de/?p=725 Wohnmobil und Sardinien – das passt wie Faust aufs Auge. Dach den ersten klassischen Touren war für uns klar, dass wir einmal Sardinien mit dem Wohnmobil besuchen wollen. Ob es eine Rundreise (neudeutsch Roadtrip) werden soll oder ob wir eher an 1 – 2 Plätzen Station machen, war zum Start noch nicht festgelegt. Wir hatten […]

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Wohnmobil und Sardinien – das passt wie Faust aufs Auge. Dach den ersten klassischen Touren war für uns klar, dass wir einmal Sardinien mit dem Wohnmobil besuchen wollen. Ob es eine Rundreise (neudeutsch Roadtrip) werden soll oder ob wir eher an 1 – 2 Plätzen Station machen, war zum Start noch nicht festgelegt. Wir hatten uns vorgenommen, grob 2 bis 3 Ecken zu planen, zu denen wir auf jeden Fall möchten, und der Rest ergibt sich dann spontan.

Einzige Vorbereitung war die Buchung der Fähre. Von den drei Gesellschaften, die eine Überfahrt von Livorno nach Sardinien anbieten, gabe es keinen großen finanziellen Ausreiser. Wir haben uns daher für Grimaldi Lines entschieden und Überfahrt sowie Innenkabine gebucht.

Inhaltsverzeichnis

Anfahrt

Von unserem Startpunkt in Süddeutschland ist sowohl die Brenner als auch San Bernadino Router eine Möglichkeit. Über Bodensee und Schweiz bietet sich für Wohnmobile über 3,5to allerdings an. Die Schwerlastabgabe ist in diesem Fall günstiger als die Maut durch Österreich. Zum einen desshalb und zum anderen wegen der reizvollen Landschaft haben wir uns für die Route über die Schweiz entschieden.

Für die Anfahrt haben wir uns genügend Zeit eingeplant. Start ist Freitag am frühen Vormittag bei Stuttgart. Die erste Etappe soll über Bodensee, Pfänder und dann in die Schweiz gehen. Vorbei an Liechtenstein über den San Bernadino. Die Nacht werden wir dann in der Nähe des Comer-Sees verbringen. Am Samstag früh dann gemütlich bis Pisa und den Tag dort am Strand genießen, bevor es am Abend in den Fährhafen von Livorno geht. Das dieser Plan noch gründlich durcheinander geworfen wird – wussten wir bei unseren Planungen noch nicht.

Die erste Etappe lief perfekt. Kaum Verkehr auf den Straßen und der Regen lies immer mehr nach. So waren wir gegen 14 Uhr in Como am Comer-See und fanden auf dem Stellplatz gut einen freien Platz. Früh anzukommen lohnt sich bei diesem Platz. Gegen Abend wurde es noch richtig voll und viele Wohnmobile mussten vor dem eigentlichen Stellplatz auf dem Parkplatz stehen (zwar umsonst, aber relativ schräg). Der Stellplatz in Como ist sehr schön angelegt. Strom, Ver.- und Entsorgung sind direkt vorhanden. Parkgebühren liegen mit 50ct / Stunden im normalen Bereich. Zu Fuß sind es ungefähr 15min bis ins Stadtzentrum oder an den See.

Beim Einparken auf dem Stellplatz dann die erste Hürde: Die Rückfahrkamera wollte nicht mehr und versagte ihren Dienst. Nachdem wir mit Hilfe der Beifahrerin eingeparkt hatten, also erstmal auf Fehlersuche. Direkt an der Kamera lies sich kein Fehler feststellen. Ich habe daher den Fehler relativ schnell an der Verkabelung vermutet. Nachdem ich das Navi/Radio ausgebaut hatte, zeigte sich der Fehler an der Stromversorgung der Kamera. Ein Stromdieb, mit dessen Hilfe 12V Plus abgegriffen wurde, war nicht mehr fest und hatte daher keinen guten Kontakt. Das Problem lies sich also relativ einfach beheben.

Nach einem gemütlichen Tag in Como und einer guten Nacht fuhren wir am Samstag zurück auf die Autobahn und in Richtung Pisa/Livorno. Da unsere Fähre ja erst am Abend gehen sollte, planten wir einen Stopp bei Pisa ein. In der Vorsaison ist die Strandbereich noch relativ leer und es war kein Problem einen Parkplatz zu finden. Etwas am Strand bummeln, etwas Mittagessen und dann noch gemütlich im Wohnmobil liegen und auf die Abfahrtszeit der Fähre warten. Meine Frau hat gerade einen Sekt geöffnet und gemütlich im Wohnmobil ein Glas getrunken, als ich mir nochmal die Unterlagen angeschaut hatte: Das Datum sprang mir direkt ins Gesicht! Ich hatte mich beim Datum geirrt und die Fähre einen Tag zu früh gebucht. Unsere Reservierung war also schon für gestern……

Nach einem kurzen Schock und Ärger (der bei mir deutlich länger anhielt, als bei meiner Frau) sind wir direkt zum Fährhafen nach Livorno gefahren um zu klären, ob noch etwas möcglich ist. Zum Glück war unser Urlaub in der Vorsaision und es war somit kein Problem ein neues Ticket zu bekommen. Am Ende zwar Schade um das Geld, aber der Urlaub war gerettet.

Nachdem ich mich noch ein paar Mal über meine Dusseligkeit geärgert hatte, sind wir gut auf die Fähre gekommen. Durch die Luftfederung und etwas schräg auf die Rampe lief der Ladevorgang ohne Probleme. Durch die Umbuchung hatten wir auch eine Junior-Suite auf der Fähre bekommen. Also noch etwas mehr Platz für die Nacht.

Auf Sardinien

Durch die Nachtfähre sind wir erholt um 7 Uhr auf Sardinien angekommen. MIt einem tollen Sonnenaufgang im Rücken begrüßte uns Olbia mit tollem Wetter. Unser Plan im Vorfeld war ja nur sehr grob. Ostküste runter und schauen wo’s schön ist. Das haben wir dann auch so gemacht. Direkt nach der Ankunft sind wir in Richtung Süden unterwegs. Die größen Lebensmittel-Läden bei Olbia haben wir bewusst nicht angesteuert, dort stehen direkt nach den Fährankünften massenweise Wohnmobile und versorgen sich. Wir wollten aber los und bewusst irgendwo auf dem Weg einkaufen.

Die SS125 verläuft sehr schön an der Küste entlang nach Süden. Während der Fahrt haben wir einige Stellplätze und Campingplätze im Reiseführer nachgeschlagen und haben uns dann spontan für den Osala Beach Garden in Orosei entschieden. Eigentlich ist der Platz als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen. Mit eigenem Restaurant, Bar und tollem Zugang zum Strand aber durchaus mit einem Campingplatz zu vergleichen. Während unserer Reisezeit war auf der Insel noch sehr wenig los. Daher konnten wir uns die Plätze auch immer aussuchen. Auf dem Osalla Beach Garden standen bei unserer Ankunft nur zwei weitere Mobile. Kurzer Check-In, Stühle raus und die Markise aufgebaut. So werden wir die ersten 1-2 Tage unseres Urlaubes verbringen.

Am ersten Abend sind wir zum Abendessen nach Orosei. Da wir beide eBikes dabei hatten, sind die 3,5km kein Problem. Eher dann die Auswahl an Restaurants. Viele Restaurants sind im Mai noch geschlossen. Daher ist die Auswahl schon eingeschränkt. Wir haben aber eine tolle Pizzeria gefunden und wurden freundlich bedient. Pizza war super lecker und ein paar Gläser sardischen Weins haben zum gelungenen Abend beigetragen.

Nach etwas Erholung am Strand sollte es mit dem Wohnmobil weiter gehen. Als zweites Ziel haben wir die Gegend um Bari Sardo auserkohren. Allerdings wollten wir nicht direkt dort hin, sondern einen Abstecher über die Berge mit einigen kurzen Zwischenstopps machen. Orientiert haben wir uns an der Route 6 aus dem Sardinien Reiseführer für Sardinien. Allerdings war schnell klar, dass wir mit unseren fast 8m einfach zu groß für sardische Bergdörfer sind. Die Hoffnung, dass es am Ortseingang mal einen großen Parkplatz oder ähnliches gibt, mussten wir auch schnell aufgeben. Es gibt schon einen Grund, dass in der Berggegenden überwieden Kleinwagen zu sehen sind.

Nachdem wir, etwas gestresst, die ersten zwei Anläufe abgebrochen haben, sind wir über die Staatsstraße dann doch mehr oder weniger direkt in Richtung Bari Sardo gefahren. Auch hier fanden wir einen schönen Stellplatz. Nur getrennt durch die Küstenstraße liegt der Stellplatz Area Sosta Camper Tanca Di Orri. Die Stellplätze sind terassenförmig angelegt und teils mit tollen Bäumen im Schatten. Auch hier konnten wir uns den Platz wieder frei auswählen.

Arbatax

Absolutes Highlight unseres Aufenthaltes waren die zwei Tage in Arbatax. Am Nachmittag sind wir in den Hafen gefahren um uns für den folgenden Tag ein Boot zu mieten. In der Touristinfo war das fix erledigt und somit hatten wir noch einiges an Zeit. Also wollten wir natürlich den roten Felsen von Arbatax besuchen und konnten direkt am großen Parkplatz halten. Die Lage und Aussicht haben uns so gefallen, dass wir beschlossen haben hier eine Nacht zu verbringen. Zwar ist frei stehen auf Sardinien, wie überall in Italien, kaum möglich und erlaubt – in der Vorsaison wird es aber noch immer toleriert. Die Polizeit hatte uns sogar am Abend beusucht und ist ohne Kommentar an uns vorbei gefahren.

Durch die Übernachtung direkt am Hafen waren wir am kommenden Tag pünktlichst vor Ort und konnten unser Mietboot übernehmen. Eine Tour entlang der Küste von Arbatax nach Norden kann ich nur empfehlen. Egal ob mit dem Mietboot oder als Ausflug. Die Buchten und Grotten sind super schön und laden zu Badenpausen ein. Das Wasser war im Mai allerdings noch sehr frisch, so dass wir auf einen Badestopp verzichtet haben. Die Küste und das Meer lässt sich aber auch vom Boot aus genießen.

Übers Supramonte zum Agriturismo

Wer naturverbunden ist, sollte auf Sardinien auch einmal Agriturismo testen. Wobei es wohl DAS Agriturismo gar nicht gibt. Von einfachen Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Lande bis hin zu Campingplatz oder Resortähnlichen Anlagen gibt es alles. Wir hatten uns für den Rückweg in Richtung Olbia den Agriturismo S’Ozzastru – Dorgali ausgesucht und wollen dort eine Nacht verbringen.

Zuerst sollte es aber wieder auf die Straße gehen. Von Arbatax bis zu unserem Ziel sind es zwar nur rund 75km, aber diese werden sich ziehen. Die SS125 verläuft hier über das Supramonte – einem Gebirge, dass manch Pass in den Alpen in nichts nachsteht. Die Straße ist zwar sehr gut ausgebaut, aber schlängelt sich über viele Windungen bis auf 1070m. So benötigt man für die Strecke schon mal 2 Stunden. Wer gerne wandert, sollte hier auf jeden Fall mal einen Stopp einlegen. Durch den Tag auf dem Wasser, wollten wir aber lieber schnell in Richtung Übernachtungsplatz und genossen die Bergwelt aus dem Auto.

Nach gut 1:45 erreichten wir das Agriturismo S’Ozzastru – Dorgali und konnten uns direkt einen schönen Platz für die Nacht suchen.

Die Anlage ist auch schon mehr als nur ein Platz für die Nacht. Es gibt Gästezimmer / Ferienwohnungen sowie ein Restaurant und Pool. Leider hatten wir hier ebenfalls den Nachteil der frühen Urlaubszeit. Das Restaurant war leider noch nicht geöffnet und der Pool ebensowenig. Wir hatten zwar – wieder einmal – viel Platz und konnten uns beliebig hinstellen, aber konnten die Einrichtungen des Agritutismo leider nicht voll nutzen.

Nach einer ruhigen Nacht (von Kuhglocken, Schafen und Katzen mal abgesehen) ging es am nächsten Morgen zur letzten Station. Für die letzten 3 Tage haben wir uns den Camping Selema in St. Lucia herausgesucht.

Einmal Camping – St. Lucia

Die letzten Tage wollten wir nochmal richtig ausspannen. Um am Abreisetag nicht mehr zu weit fahren zu müssen, haben wir uns die Ecke um St. Lucia herausgesucht. Direkt am Meer gibt es zwei Plätze – wir konnten uns beide anschauen und haben uns dann für den Selema entschieden. Wiederholt freie Platzwahl für uns – allerdings nicht so einfach. Der Platz hat einen relativ dichten Baumbestand und mit 7,5 WoMo haten wir schon so unsere Probleme eine Ecke zu finden.

Schlussendlich haben wir aber einen schönen Stellplatz in der Nähe des Restaurants und des Pools gefunden und verbrachten die letzten Urlaubstage im Liegestuhl mit dem eBook in der Hand.

Einmal wollten wir noch eine Radtour zum Leuchtturm unternehmen – der Radweg, den uns die Outdoor-App angegeben hatte, war aber ein Trampelpfad am Strand und absolut nicht fahrbar. Damit blieb das bei einem kurzen Ausflug.

Zum Platz gibt es nicht viel zu sagen. Restaurant und Pool direkt am Platz, einen kleinen Laden für die Brötchen am Morgen gab es auch. Über einen Weg erreicht man direkt den Strand von St. Lucia. Ver- und Entsorgung ist direkt am Platz vorhanden (Entsorgungssstation auf einem Geläden, über die Straße). So konnten wir vor der Fähre nochmal den Abwassertank leeren.

Heimreise

Auch der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende. Im Gegensatz zur Hinreise war ich mir dieses Mal auch sicher, das richtige Datum zu haben (ja, ich habe es mehrmals gecheckt)…). Im Gegensatz zu Livorno lief die Einschiffung in Olbia extrem relaxt ab. Wir waren relativ früh da und konnten als eine der ersten Fahrzeuge in die Fähre fahren. So konnten wir noch einige Zeit auf Deck verbringen, bevor die Fähre dann auslief. Gefühlt waren deutlich weniger Leute auf der Fähre, was auch die Ausschiffung sehr schnell vonstatten gehen lies. Nach nur wenigen Minuten waren wir von der Fähre und auf der Autobahn Richtung Heimat.

Für die Rückfahrt hatten wir dieselbe Route wie die Hinfahrt geplant. Bei bestem Wetter überquerten wir den San Bernardino und konnten die fantastische Natur der schweizer Alpen genießen. Der Verkehr wurde erst in Deutschland, ab dem Bodensee, wieder dichter. So kamen wir insgesamt gut zu Hause wieder an können auf einen wirklich gelungenen Urlaub zurückblicken. Wir werden Sardinien in guter Erinnerung behalten und sicher noch einmal die Insel besuchen – dann als Rundreise einmal um die Insel.

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T449 – Mischbatterie in der Dusche wechseln https://camper-holidays.de/t449-mischbatterie-in-der-dusche-wechseln/ https://camper-holidays.de/t449-mischbatterie-in-der-dusche-wechseln/#respond Wed, 25 May 2022 11:18:14 +0000 https://camper-holidays.de/?p=734 Ob Frostschäden oder einfache Alterung. Die Berichte über undichte Mischbatterien oder Anschlüssen findet man in allen Foren und Gruppen wieder. Unsere Armatur hatte bereits seit dem Wohnmobilkauf kleinere Probleme. Je nach Stellung des Mischers lief immer etwas Wasser unter dem Hahn heraus. Das Wasser lief dann sogar teilweise hinter der Dusch-Wand herunter und unten in […]

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Ob Frostschäden oder einfache Alterung. Die Berichte über undichte Mischbatterien oder Anschlüssen findet man in allen Foren und Gruppen wieder. Unsere Armatur hatte bereits seit dem Wohnmobilkauf kleinere Probleme. Je nach Stellung des Mischers lief immer etwas Wasser unter dem Hahn heraus. Das Wasser lief dann sogar teilweise hinter der Dusch-Wand herunter und unten in die Wanne.

Grundsätzlich hört sich das schlimmer an, als es ist. Die Duschwand im T449 (ich vermute, dass es bei anderen Modellen ähnlich ist) ist doppelt ausgeführt. Hinter der sichtbaren Duschwand ist nochmal eine Kunststoff-Verkleidung an der Wohnwagenwand. Das Wasser läuft dann zwischen diesen Wänden herunter und unten wieder in die Duschwanne. 100% Wasserdicht ist da aber natürlich nichts – und so kam bei manchem Wohnmobil das Wasser unter dem Wohnmobil oder in den Schränken wieder raus.

Der Wechsel der Mischbatterie (oder alle anderen Reparaturen hinter der Verkleidung) ist eigentlich relativ simpel. Insgesamt benötigt man dazu nicht mal eine Stunde. Als Werkzeug benötigt ihr einen Akku-Schrauber, kleinen Bohrer, eine Kombizange und eine Schraube. Mehr ist es nicht.

Ausbau

Die Kunststoffverkleidung mit der Dusche ist mit 8 Schrauben in die Ecke geschraubt. Um an die Schrauben zu kommen, muss die Abdeckung in der Mitte raus. Ich habe im Netz einige Tipps gefunden, wie das ohne Beschädigung gehen soll: Schraubenkopf mit Heißkleber aufkleben und dann mit einer Zange herausziehen oder mit Stecknadeln den Stopfen herauspopeln. Bei mir ging keines davon und ich habe die Pfropfen mit einem kleinen Bohrer angebohrt und eine Spax-Schraube reingedreht und sie dann herausgezogen.

Nachdem man an die Schrauben ran kommt, alles abschrauben und die Kunststoff-Verkleidung vorsichtig etwas zur Seite drehen. Die Wasserschläuche für Warm- und Kaltwasser sind mit Schellen gesichert. Die Schellen mit einer Zange etwas zusammendrücken und nach hinten auf den Schlauch schieben. Danach lassen sich die Schläuche abziehen und die Lüsterklemme für den Mikroschalter lösen.

Zur bequemeren De- und Neumontage der Mischbatterie habe ich die ganze Verkleidung aus dem Wohnmobil herausgenommen. Der Hahn lässt sich dann mit der Kontermutter lösen und aus der Verkleidung ziehen. Eigentlich könnte man nun den neuen Hahn direkt einbauen. Das Kunststoff der Verkleidung ist aber so dünn, dass die Mischbatterie immer sehr wackelig war. Ich wollte das gleich verbessern und habe ein Stück Plexiglas zugesägt und als zusätzliche Halterung angepasst.

Den Ersatzhahn gibt es im Camping-Handel der diversen Anbieter. Wichtig ist, dass es die Mischer immer mit und ohne Mikroschalter gibt.

Einbau

Der Einbau erfolgt im Grunde in umgekehrter Reihenfolge. Mischer inbauen, die Verkleidung grob ausrichten und die Schläuche sowie die elektrische Verbindung wieder herstellen. Danach alles ordentlich verstauen und die Verkleidung wieder anschrauben.

Wer die Pfropfen wie ich zerstört hat, muss hier nach Ersatz schauen. Entweder direkt bei Sunlight nachfragen, oder eine Alternative im Netz suchen. Ich habe beim großen A Kunststoff-Pfropfen mit 10mm Außendurchmesser gefunden und bestellt. Leider gab es diese nur in schwarz statt grau. Allerdings finde ich das Ergebnis gar nicht schlecht.

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Türen dämmen & neuer Lautsprecher (+Prickstop) https://camper-holidays.de/tueren-daemmen-neuer-lautsprecher-prickstop/ https://camper-holidays.de/tueren-daemmen-neuer-lautsprecher-prickstop/#respond Tue, 22 Feb 2022 10:29:12 +0000 https://camper-holidays.de/?p=651 Jeder, der mit seinem Wohnmobil auf Ducato-Basis schneller als 90 kmh/h fährt kennt das Problem: Die Lautstärke im Fahrerhaus ist extrem. Verbunden mit den mieserablen Lautsprechern in den Türen führt das dazu, dass man die Musik schon sehr laut aufdrehen muss und im Endeffekt nur noch Geschepper hört. Dem wollte ich abhilfe schaffen und die […]

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Jeder, der mit seinem Wohnmobil auf Ducato-Basis schneller als 90 kmh/h fährt kennt das Problem: Die Lautstärke im Fahrerhaus ist extrem. Verbunden mit den mieserablen Lautsprechern in den Türen führt das dazu, dass man die Musik schon sehr laut aufdrehen muss und im Endeffekt nur noch Geschepper hört. Dem wollte ich abhilfe schaffen und die Türen ordentlich dämmen und mit neuen Lautsprechern versehen. Für eine gute Dämmung muss die Türverkleidung komplett raus. Wenn die eh schon mal weg ist, kann man auf der Fahrerseite auch den Prickstop mit einbauen. In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung zeige ich euch, wie man hier am besten vorgeht.

Werkzeug, Material und Vorbereitung

Ich habe folgendes Material benötigt

  • 3,5qm Aluutyl Dämmplatten mit Klebeseite (3mm)
  • 2 qm Wasserabweisendes Akustik-Flies (5mm)
  • Lautsprecher von eaton Ducato Set

Benltigtes Werkzeug

  • Akkuschrauber mit diversen Bits (Torx, Kreuz)
  • Spitzzange und Rohrzange
  • Ausklips-Werkzeug (Kunststoff)
  • Cutter und Schere

Ausbau der Türverkleidung

Ich habe mir vorab im Netz einige Videos angeschaut, wie man die Türverkleidung ausbauen kann. Im Grunde ist es relativ einfach. Zuerst entfernt man das untere, große Kartenfach. Das ist mit 4 Torx-Schrauben (zwei unten und zwei an den oberen Ecken) befestigt und lässt sich nachdem die Schrauben herausgedreht wurden einfach abnehmen. Im zweiten Schritt habe ich die Verkleidung am Lautsprecher abgenommen. Diese ist nur geklipst und kann einfach mit einem beherzten Ruck abgenommen werden.

Hier sitzen die ganzen Schrauben.

Die Lautsprecher sind mit 3 Schrauben montiert. Die drei Kreuzschlitz-Schrauben entfernen und der Lautsprecher kann einfach herausgenommen werden. Der Anschluss ist nur ein kleiner Stecker mit einem Riegel.

TIPP: Wer nur den Lautsprecher tauschen will, kann jetzt einfach die neuen Systemlautsprecher für Ducato einsetzen und wieder alles anschrauben. Optimal wäre es noch, wenn man den Bereich hinter dem Lautsprecher mit Alubutyl dämmt.

Um an die oberen Schrauben zu kommen, muss das Bedienteil der Fensterheber entfernt werden. Im Netz habe ich viele Anleitungen gefunden bei denen das Teil von oben rausgehebelt wird. Damit ruiniert man sich aber meist die Armablage und verkratzt diese. Ich habe daher das Modul mit einem Kunststoff-Aushebelwerkzeug durch die Lautsprecheröffnung nach oben geschoben. Wenn man im hinteren Teil nach oben drückt, kann man die Klemme gut lösen und das Bedienteil nach oben herausnehmen. Auch hier sind die Anschlüsse nur mit kleinen Steckern verbunden und können einfach entfernt werden. WICHTIG: Ich habe das Fenster 1cm heruntergelassen, bevor ich das Bedienteil ausgebaut habe. So kann man durch den Festerspalt einen Spanngurt o.ä. fädeln und später die Verkleidung dran hängen.

Als nächstes entfernte ich die Kunststoff-Abdeckung hinter dem Türöffner und damit sind drei weitere Torx-Schrauben freigelegt. Diese entfernen und die letzten beiden Kreuz-Schrauben am unteren Rand des schwarzen Kunststoffs entfernen. Nun lässt sich der ganze Aufsatz nach oben abnehmen und mit einem Spanngut am geöffneten Fenster befestigen.

Als letztes kommen wir zur eigentlichen Türverkleidung. Diese ist nur geklipst. Ich habe mir ein Aushebel-Werkzeug aus Kunststoff bestellt. Damit konnte ich an den Klipsen unter die Verkleidung fahren und diese heraushebeln. Die weißen Stöpsel bleiben dabei im Blech der Türe und müssen mit einer Zange vorsichtig herausgezogen werden (ich habe mit einer Zange die Rückseite zusammengedrückt und mit einer zweiten Zange vorne etwas ziehen). So habe ich alle Klipse ohne Verlust herausbekommen.

Unter der Türabdeckung ist noch eine Folie verklebt. Da ich diesen Bereich später neu mit Flies dämmen möchte, habe ich die Folie und die Kleberänder komplett entfernt.

Ducato-Tür ohne Verkleidung
Die “nackte Tür” man erkennt gut, dass warum hier alles klappert und im Winter die Kältebrücke da ist.

Prickstop einbauen

Nachdem die Fahrertür ohne Verkleidung ist, lässt sich der Prickstop gut einbauen. Wir haben an userem Wohnmobil die Heosafe Tür-Verriegelungen. Daher wäre es eigentlich nicht nötig den Prickstop einzubauen. Aber der Aufwand ist in diesem Moment maximal 10 Minuten und so kann man die Heosafe auch mal vergessen.

Warum der Prickstop nötig ist und welche Schwachstellen es gibt, schreibe ich mal in einem sepratern Beitrag

Der Prickstop ist eine einfach Edelstahlplatte mit zwei Laschen. Ich habe die beiden Muttern am Schloss entfernt, die Platte auf die Gewindebolzen gesteckt und die Muttern wieder angezogen. Fertig.

Kleiner Tipp hier: wenn man den Schlüssel im Schloss etwas dreht, kommt man an die linke Mutter noch besser ran. Ist aber in der Anleitung gut beschrieben.

Tür dämmen

Damit die Dämmplatten gut halten, habe ich das Blech der Tür mit Verdünnung entfettet und gereinibt. Für die Türdämmung habe ich die Alubutyl-Platten dann in Streifen und Stücke geschnitten und so verklebt, dass die gesamt Tür innen mit dem Material beklebt ist. Das Alubutyl lässt sich leicht anbringen und formen. So können die ganzen Bereiche gut erreicht werden. Etwas vorsicht ist am Boden der Tür geboten. Dort sind Abläufe für eindringendes Wasser. Diese dürfen auf keinen Fall zugeklebt werden, da sonst das Wasser in der Tür bleibt und diese zu rosten beginnt.

Ich habe 3mm Alubutyl benutzt. Das kann an sogar doppelt geklebt werden. Wichtig ist, dass die Scheiben noch sauber in den Führungen laufen, ohne zu streifen. Dort ist aber eigentlich reichlich Platz vorhanden.

Nachdem ich die Innenseiten der Türe komplett gedämmt hatte, habe ich mir für den Bereich unter der Türverkleidung eine Stück Dämmflies zugeschnitten. Einfach die Türverkleidung als Schablone verwenden und ca 2 cm kleiner ausschneiden. Das Flies ist ebenfalls mit einer Klebeseite versehen, so dass es sich sauber einkleben lässt.

Zusammenbau

Nachdem alles sauber gedämmt wurde, geht es an der Zusammenbau. Die kleinen weißen Klipse habe ich in die rechteckigen Löcher der Türverkleidung eingefädelt und danach die die Türverkleidung wieder in die Tür einklipsen.

Die Kunststoff-Kliper wieder alle in die Verkleidung stecken

Danach habe ich das Kunststoffteil mit der Armlehne und dem Türöffner wieder an seinen Platz gesetzt und mit 1-2 der Torx-Schrauben etwas befestigt. Die Verkabelung der Lautsprecher sowie der Bedienelemente konnte ich grob an die vorgesehenen Löcher legen. Hier kommt man noch gut an alles ran. Die neuen Lautsprecher (ich habe das Set von eaton bestellt) passen direkt in die Halterungen. Stecker dran stecken und mit den 3 Schrauben wieder festschrauben.

Zum Schluss habe alle Schrauben wieder angebracht und alles festgeschraubt. Die Abdeckung des Lautsprechers noch mit ein paar Schlägen einklipsen und fertig.

Fazit

Der Aufwand war überschaubar. Ich habe insgesamt ca 5 Stunden für beide Türen benötigt. Die ersten Tests hören sich schon einmal vielversprechend an. Wenn ich die Türe nun zuschlage klappert es deutlich weniger. Die Boxen machen ebenfalls einen soliden Eindruck und hören sich deutlich besser an.

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Anzeigen der GPS Position des Wohnmobils https://camper-holidays.de/anzeigen-der-gps-position-des-wohnmobils/ https://camper-holidays.de/anzeigen-der-gps-position-des-wohnmobils/#comments Wed, 16 Feb 2022 12:08:50 +0000 https://camper-holidays.de/?p=641 Seit einem halben Jahr verwende ich nun den Teltonika RUT955 als LTE Router im Wohnmobil. Alle Infos zum RUT995 und den Einbau habe ich in meinem Beitrag Mobiles Internet im Wohnmobil beschrieben. Die Grundfunktion – nämlich mobiles Internet als WLAN im Wohnmobil zur Verfügung zu stellen, erledigt der Router zuverlässig. Zeit also dass wir die […]

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Seit einem halben Jahr verwende ich nun den Teltonika RUT955 als LTE Router im Wohnmobil. Alle Infos zum RUT995 und den Einbau habe ich in meinem Beitrag Mobiles Internet im Wohnmobil beschrieben. Die Grundfunktion – nämlich mobiles Internet als WLAN im Wohnmobil zur Verfügung zu stellen, erledigt der Router zuverlässig. Zeit also dass wir die anderen Funktionen des Routers auch nach und nach nutzen. Der große Unterschied vom RUT950 zum RUT955 ist das eingebaute GPS Modul. Als kleines Projekt wollte ich die mobile Datenverbindung und das GPS nutzen um die aktuelle Position des Wohnmobils auf einer Karte darstellen zu können.

Vorbereitung des Routers

Die Vorbereitungen des Routers sind minimal. Die Datenverbindung über WLAN oder LTE habe ich bereits erfolgreich eingerichtet und über das WEB-Menü des Routers muss GPS erst einmal grundsätzlich aktiviert werden. In einem Untermenü lassen sich dann die zusätzlichen Anbieter wie Galileo und Glonass mit aktivieren. Nachdem ich GPS aktviert hatte, konnte ich auf der Karte bereits die Position des Wohnmobils sehen. Daten werden also sauber empfangen.

Die aktuelle Position steht nun im Router zur Verfügung und könnte auch dort auf einen Speicher geschrieben werden. Ich wollte aber die Position des Wohnmobils übers Internet sehen und auswerten.

GPS Koorinaten übermitteln

Der RUT955 hat verschiedene Möglichkeiten die GPS Daten zu übermitteln. Von SMS, über NMEA-Server (eigentlich für die Schiffahrt entwickelt) bis hin zu TAVL und HTTPS-Posts. Wenn man einen HTTPS Host angibt, übermittelt der Router bei einer aktiven Internetverbindung die Daten als NMEA Information. Aus den übermittelten Informationen lassen sich die relativ einfach die folgenden Daten auslesen:

  • Zeit
  • Koorinaten (Längengrad und Breitengrad)
  • Geschwindigkeit in Knoten
  • Kurs
  • Datum
  • einige weitere Daten wie magnetische Abweichung, Prüfsumme, usw

Daten für die Weiternutzung speichern

Eigentlich würden die Informationen bereits reichen um die Position des Wohnmobils auf der GoogleMaps Karte darzustellen. Ich wollte aber die Positionen für eine spätere Verwendung speichern um diese noch weiter Auswerten zu können. Ich habe mir also eine MySQL Datenbank angelegt und speicher die Daten in folgender Form ab:

ID, Breitengrad, Längengrad, Speed, Kurs, Höhe, AnzSateliten, Timestamp

Durch die Speicherung der Daten in der Datenbank kann ich nun sowohl die aktuelle Position des Wohnmobils als auch die gefahrenen Routen anzeigen lassen. Das sieht dann so aus:

Das Ganze ist für mich eine private Spielerei. Ob es bei einem Diebstahl hilft ist sicher fraglich (vermutlich wird mit einem Jammer das Signal gestört). Gerne stelle ich meine Scripte und die ganze Programmierung auch zur Verfügung, falls jemand etwas ähnliches machen möchte. Schreibt mir einfach dazu kurz einen Kommentar. Wenn Interesse besteht, kann ich hier auch mal einen Bericht veröffentlichen, der die ganzen Scripte und technischen Dinge bespricht.

Nachdem wohl Interesse an den technischen Hintergründen besteht. Hier mal eine Anleitung und die PHP Scripte

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Go-Box fürs Wohnmobil beantragen https://camper-holidays.de/go-box-fuers-wohnmobil-beantragen/ https://camper-holidays.de/go-box-fuers-wohnmobil-beantragen/#comments Wed, 22 Dec 2021 07:52:45 +0000 https://camper-holidays.de/?p=622 Für Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3.5 Tonnen ist in Österreich die Verwendung eines elektronischen Mauterfassungssystems vorgeschrieben: Die sogenannte GO-BOX von ASFINAG . Bei der Beantragung der Box gibt es ein paar Fallstricke, die immer wieder zu Problemen führen. Bis hin zu Strafen, weil Unterlagen nicht rechtzeitig nachgereicht wurden usw. Ich möchte euch daher […]

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Für Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3.5 Tonnen ist in Österreich die Verwendung eines elektronischen Mauterfassungssystems vorgeschrieben: Die sogenannte GO-BOX von ASFINAG .

GoBox von ASFINAG
GoBox von ASFINAG

Bei der Beantragung der Box gibt es ein paar Fallstricke, die immer wieder zu Problemen führen. Bis hin zu Strafen, weil Unterlagen nicht rechtzeitig nachgereicht wurden usw. Ich möchte euch daher eine Übersicht und eine Step-By-Step-Anleitung für die Go-Box fürs Wohnmobil erstellen.

Grundsätzlich habt ihr zwei Möglichkeiten eine GO-BOX zu bekommen:

1. Go-BOX bei einer Vertriebsstelle beantragen / abholen

An jeder Vertriebsstelle mit dem “GO” Symbol könnt ihr eure GO-BOX beantragen und direkt mitnehmen. Dazu an die Vertriebsstelle fahren und die folgenden Unterlagen/Informationen mitnehmen:

  • KFZ Zulassungsbescheinigung
  • Persönliche Daten / Personalausweis
  • Konformitätserklärung oder anderen Nachweis für die EURO-Emissionsklasse
  • Kennzeichen
  • Zahlungsmittel (bei PostPay)
  • gültige E-Mail Adresse

Wenn ihr die GO-BOX in einer Vertriebsstelle beantragt, könnt ihr zwischen Post-Pay (also später) oder Pre-Pay(vorab) wählen. Bei Pre-Pay müsst ihr auf die Box immer ein Guthaben aufladen, dass an den Mautbrücken kann nach und nach abgebucht wird. Post-Pay bedeutet, dass ihr eine Rechnung erhaltet und das Geld per Lastschrift oder ähnliches abgebucht wird.

Wichtig: lest auf jeden Fall den Abschnitt “Nachweis der Euro-Emissionsklasse” weiter unten. Das betrifft euch auch und kann teuer werden!

2. Go-BOX online beantragen und per Post erhalten

Wer entweder nicht in der Nähe von Österreich wohnt oder es bequemer haben möchte, kann die GO-Box auch online bestellen. Ich empfehle diesen hier beschriebenen Weg über GO-Direkt. Go-Direkt ist der Bezahlservice der ASFINAG. Mit Go Direkt bezahlt ihr eure Maut direkt an die ASFINAG ohne Umwege.

Auf der Webseite von GO-Direkt könnt ihr eure GO-BOX online beantragen und bekommt diese als POST-Pay-Version zugeschickt. Dazu sind folgende Schritte nötig:

  1. Geht auf die Webseiten von GO-Direkt: https://www.go-maut.at/go-direkt/ und ladet euch dort den Antrag für Privatkunden (Wohnmobile) herunter. (Der Link zum PDF ist hier: 03_go-direkt_de_antrag-privatkunden-wohnmobile.pdf (go-maut.at))
  2. Füllt das PDF am PC aus. Im Abschnitt 1 stehen dabei eure persönlichen Daten, in Abschnitt 2 die Fahrzeugdaten und in Abschnitt 3 könnt ihr wählen, ob die Mautgebühren per Lastschrift eingezogen werden sollen oder per Überweisung bezahlt werden sollen.
    In Abschnitt 4 habe ich angegeben, dass ich einen Zugang zum Self-Care-Portal möchte (die Zugangsdaten erhaltet ihr dann an eure E-Mail Adresse) und in Abschnitt 5, dass ich die Box per Post haben will.
  3. Das Dokument müsst ihr nun ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen. Schickt das PDF nun zusammen mit einer Kopie eures Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil1) an die E-Mail Adresse go-direkt@asfinag.at
  4. Nachdem ihr die Daten abgesendet habt, erhaltet ihr innerhalb der nächsten Tagen die Zugangsdaten für das Self-Care-Portal. Dort könnt ihr euch schon einmal anmelden – allerdings bringt das noch gar nichts. Die Verträge und Daten werden von der ASFINAG angelegt und in eurem Profil hinterlegt.
  5. Nach ungefähr 10 Tagen bekommt ihr die Box per Post zugesendet. Die Box ist dabei bereits aktiviert und eurem Vertrag hinterlegt. Ihr könnt also theoretisch sofort losfahren.
  6. Wie die Box an der Windschutzscheibe angebracht werden muss, ist gut erklärt. Testen könnt ihr die Box auch direkt. Drückt kurz auf den Taster und es müsste die Zahl “2” und “S” kurz blinken. 2 bedeutet, dass bei euch 2 Achsen hinterlegt sind. Die Achsen von Anhängern zählen NUR bei LKWs. Bei einem Wohnmobil müsst ihr also eigentlich nie wieder etwas ändern.
  7. WICHTIGER letzter Schritt: Eigentlich wäre nun alles fertig. Aber es gibt zahlreiche Berichte, dass Leute nach einer gewissen Zeit eine Strafe wegen Mautverletzung im Briefkasten hatten. Ihr müsst die EURO-Emissionsklasse aus dem Antrag nachweisen und dem Vertrag hinterlegen. Obwohl ihr die Unterlagen (Fahrzeugschein oder Konformitätserklärung) bei der Abholung vorzeigen (siehe oben) und beim Antrag mitsenden müsst – wird das wohl häufig nicht direkt dem Vertrag hinterlegt. Meldet euch daher am Self-Care-Portal an und hinterlegt dort euren Fahrzeugschein oder die Konformitätserklärung als PDF (ich habe einfach beides hochgeladen). Kurze Zeit später erhaltet ihr eine E-Mail mit einer Bestätigung, dass die Emissionsklasse erfolgreich nachgewiesen wurde.
Nachweis, dass die Emissionsklasse erfolgreich nachgewiesen wurde

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Mobiles Internet im Wohnmobil https://camper-holidays.de/mobiles-internet-im-wohnmobil/ https://camper-holidays.de/mobiles-internet-im-wohnmobil/#comments Tue, 31 Aug 2021 09:17:39 +0000 https://camper-holidays.de/?p=579 Ob man mobiles Internet im Wohnmobil benötigt oder nicht, löst sicher in vielen Bereichen eine kontroverse Diskussion aus. Wenn wir mit dem Wohnmobil unterweg sind, nutzen wir natürlich auch viele Online-Dienste und Apps. Ebenso möchten wir per WhatsApp und Co erreichbar bleiben und die Planung für die nächsten Tage über GoogleMaps oder WWW erledigen. Bisher […]

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Ob man mobiles Internet im Wohnmobil benötigt oder nicht, löst sicher in vielen Bereichen eine kontroverse Diskussion aus. Wenn wir mit dem Wohnmobil unterweg sind, nutzen wir natürlich auch viele Online-Dienste und Apps. Ebenso möchten wir per WhatsApp und Co erreichbar bleiben und die Planung für die nächsten Tage über GoogleMaps oder WWW erledigen. Bisher ging das alles mit den mobilen Daten und Roaming ganz gut. Seit wir das Pumpkin 10.1 Radio eingebaut haben hat sich das etwas geändert. Das Android-Radio soll auch mit Internetdiensten versorgen werden und die Navigation benötigt für Updates und Live-Traffic ebenfalls eine Datenverbindung. Immer einen Hotspot am Handy einzurichten um mal kurz ein Update zu ziehen oder die Online-Apps im Radio zu nutzen, war dann einfach zu umständlich. Also musste eine Lösung für mobiles Internet im Wohnmobil her.

Schnellste und einfachste Lösung war ein Akku-LTE Router von D-Link. Das Gerät hatten wir noch aus einem früheren Kroatien-Urlaub um den Kids WLAN mit einer Datenkarte zu ermöglichen. Der Nachteil des Gerätes ist die sehr magere Akku-Laufzeit sowie einen relativ schwachen Chip. Ab 3 verbundenen Geräten wird der Router sehr heiß und der Akku leer sich merklich. Ich habe mich daher für eine professionellere Lösung entschieden um in Zukunft keinen (oder so wenig wie möglich) Stress mit dem System zu haben.

RUT955 für mobiles Internet im Wohnmobil

Nach einigen Recherchen bin ich auf die Teltonika Geräte gestoßen. In die nähere Auswahl fielen dan der RUT950 und der RUT955. Eigentlich beides fast baugleiche Geräte. Der RUT955 hat statt direkten Antennen, externe Antennen mit einem 1-2 Meter Anschluss dabei. Außerdem verfügt er zusätzlich über einen GPS Empfänger. Die Mehrkosten von ca 50 Euro habe ich in diesem Fall gesetzt und waren es mir auch wert. Zu beachten ist noch, dass es beide Geräte in einer WORLD-Edition gibt. Damit wären dann alle Frequenzen von LTE weltweit abgedeckt. Da ich mit unserem Wohnmobil wohl aber nicht in Asien, USA oder Australien sein werde, habe ich mir für die EU-Version entschieden.

Der RUT955 wurde innerhalb von 3 Tagen geliefert und macht einen guten und soliden Eindruck. Man merkt, dass der Router eigentlich für den Einsatz in Reisebussen und LKWs entwickelt wurde. Ein Metallgehäuse mit einer passiven Kühlung und einem breiten Spannungsbereich von 9-30 V erlaubt es, das Gerät direkt ins Bordnetz anzuschließen. In der Verpackung war der Router mit einem Steckernetzteil sowie den Antennen für WLAN (2x), LTE (2x) und GPS (1x) sowie ein LAN-Kabel.

Ich habe mich dazu entschieden den Router im Klappschrank über der Sitzbank anzubringen. Hier habe ich Zugang zu 12V sowie später die Möglichkeit doch noch eine Außenantenne anzubringen und im Schrank ein Loch ins Dach zu bohren. Für die Stromversorgung habe ich kurzerhand das Steckernetzteil abgeschnitten und die Anschlussleitung zur indirekten Beleuchtung unter dem Schrank geführt. Dort habe ich die bestehende 12V Leitung aufgetrennt und mit zwei WAGO-Klemmen den Anschluss für den RUT955 angeklemmt. Da ich ggf auch mal das LAN-Kabel nutzen möchte, habe ich gleich eine LAN-Einbaudose (Durchgangsdose) in das untere Brett des Schranken eingebaut. Die Durchgangsdose muss nicht aufwendig verkabelt werden, sondern es kann einfach von hinten ein LAN-Kabel eingesteckt werden.

Da ich aktuell noch keine Lust habe ein Loch ins Wohnmobil zu bohren, werde ich den Empfang zuerst mit den mitgelieferten Antennen testen. Ich vermute, dass die GFK Hülle nicht allzu viel abschirmen wird. Zwei Antennen habe ich mit Heißkleber direkt am Router befestigt und die anderen beiden Antennen übers Fahrerhaus zum großen Fenster geführt. So habe ich ein wenig Verteilung der Antennen. Ob sich das Bewährt, werde ich hier schreiben.

Nachdem alle Leitungen verlegt waren habe ich den Router mittels Spax-Schrauben an die Seitenwand montiert. Strom und alle Antennen angesteckt und den Router zum ersten Mal gebootet.

Der RUT955 an seinem Platz im oberen Klappschrank, fertig verdrahtet
Der RUT955 an seinem Platz im oberen Klappschrank.

Die Konfiguration des Routers erfolgt über eine Web-Oberfläche wie man sie heute gewohnt ist. Der Router bietet mir eine Menge an Funktionen. Allerdings habe ich festgestellt das die Standardeinstellungen schon sehr gut passen und für viele User sicher ausreichend sind. Ich habe im ersten Schritt die Netzwerkkonfiguration umgestellt. Der Standard-IP Bereich liegt beim RUT955 bei 192.168.1.X – diese Netze benutzen aber relativ viele Systeme. Da ich mit dem Router auch ein WLAN eines Campingplatzes empfangen und routen kann, sollten sich die Netze unterscheiden, da sonst kein Routing erfolgt. Ich habe daher die IP Adresse auf 192.168.162.X geändert.

Im nächsten Schritt habe ich ein WLAN für das Wohnmobil eingerichtet. Das geht wie bei jedem WLAN-Router mit SSID sowie einem Passwort. Zusätzlich kann der Teltonika noch eine MAC-Adress-Filterung, die ich aber nicht eingerichtet habe. Damit der Router eine Verbindung ins Internet hat, muss der WAN-Bereich noch eingerichtet werden. Es stehen 3 Optionen zur Auswahl, wie sich der Router mit dem Internet verbindet. LAN, LTE oder WLAN. Die Reihenfolge habe ich für mich auf WLAN, LTE, LAN festgelegt. Der Router wechselt dann automatisch, sobald eine Verbindung nicht mehr vorhanden ist.

Für die Verbindung zu Hause habe ich den Router mit meinem WLAN im Haus eingerichtet. Über die Scan-Funktion listet der Router alle verfügbaren WLANs auf und man kann sich bequem mit einem Klick verbinden. Das ist auf einem Campingplatz mit gutem WLAN eine tolle Funktion. So kann ich meine Geräte im WoMo-WLAN lassen und nur der Router verbindet sich mit dem Campingplatz-WLAN. Das bietet mir zusätzliche Sicherheit durch die eingebaute Firewall und manchen Plätze begrenzen ja die Anzahl der Geräte.

Ich war sehr erstaunt, dass ich WLANs aus bis zu 150m Entfernung mit einer relativ guten Signatstärke gefunden habe. Die wurden auf dem Handy alle nicht angezeigt.

Wichtiger Hinweis: Wenn man die Scan Funktion nutzt, benötigt man einen Zugriff per LAN. Beim Scan wird wohl das WLAN Modul abgeschaltet und man fliegt aus der Oberfläche. Das ist etwas ärgerlich und hoffentlich bessert da Teltonika mal nach.

Sobald ich aus der Reichweite des WLANs fahre muss der Router auf LTE umschalten. Der RUT955 hat dazu 2 SIM-Steckplätze. Ich habe in den SIM-Slot 1 meine Zweitkarte mit dem O2 Unlimited-Tarif gesteckt und sofort ein gutes Signal bekommen. Den zweiten Slot werde ich ggf im Ausland mit einer Datenkarte eines lokalen Anbieters bestücken.

Als letzten Schritt habe ich noch das GPS aktiviert. Der Router kann seine Position empfangen und diese intern darstellen oder per E-Mail oder SMS senden. Außerdem hat der Router die Möglichkeit die aktuelle Position als MNEA Daten an einen Server zu senden. Ich werde darüber gesondert berichten und möchte mir dazu eine kleine Anwendung programmieren, wo ich die Position des Wohnmobils darstellen kann. Das sehe ich aber eher als nette Spielerei. Einen wirklicher Diebstahlschutz bietet es meiner Meinung nach nicht.

Fazit und nächste Schritte

Durch den Teltonika Router konnte ich ein mobiles Internet im Wohnmobil ermöglichen. Das Gerät macht mir einen guten Eindruck und die weiteren Möglichkeiten wie VPN-Client und Server sowie das GPS Tracking werde ich sicher noch angehen. Ich bin gespannt wie gut die Verbindung während der Fahrt ist. Sollte der Empfang insgesamt zu schlecht sein, werde ich mir noch eine Dachantenne zulegen.

Ich hoffe, dass ich mit dem Text auch andere für das Thema interessieren kann. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einfach in den Kommentaren.

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Sommertour 2021 – einmal Süden und zurück https://camper-holidays.de/sommertour-2021-einmal-sueden-und-zurueck/ https://camper-holidays.de/sommertour-2021-einmal-sueden-und-zurueck/#respond Wed, 18 Aug 2021 12:29:04 +0000 https://camper-holidays.de/?p=518 Unsere erste größere Wohnmobiltour mit dem neuen WoMo. Wir planten dieses Jahr keine Zwischenstopps oder ein Ziel ein. Wir wollten uns einfach einmal treiben lassen und schauen, wo es uns hinverschlägt. Klar war eigentlich nur, dass wir eine Woche in der Nähe von Vodice in Kroatien sein wollen und das unser Motto: Landschaft statt Autobahn […]

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Unsere erste größere Wohnmobiltour mit dem neuen WoMo. Wir planten dieses Jahr keine Zwischenstopps oder ein Ziel ein. Wir wollten uns einfach einmal treiben lassen und schauen, wo es uns hinverschlägt. Klar war eigentlich nur, dass wir eine Woche in der Nähe von Vodice in Kroatien sein wollen und das unser Motto: Landschaft statt Autobahn heißen soll. Unsere Sommertour 2021 im Einzelnen:

Inhaltsverzeichnis

Freitagnachmittag und los! Wir starten in Geislingen und fahren erst einmal Richtung München. Da bereits dichter Reiseverkehr herrscht, fahren wir direkt vor München von der Autobahn ab und nutzen ab hier die Landstraßen. Schon früher wollten wir die Felbertauern-Route in den Süden einmal nehmen. Durch die permanenten Verkehrsmeldungen über Salzburg, Tauern und Karawanken-Tunnel haben wir uns direkt für diese Route entschlossen. Ab Kufstein also weiterhin Landstraße über herrliche Straße in Richtung Kitzbühel und Felbertauern.

Felbertauern – Stellplatz am Tauernhaus

Direkt nach dem Felbertauerntunnel liegt das Tauernhaus mit großem Parkplatz. Wir suchen uns einen schönen Stellplatz aus (bei unserer Ankunft war der Parkplatz mit ca 5 Fahrzeugen im Endeffekt leer) und freuen uns auf ein gutes, österreichisches Abendessen. Der Zugang und Abrechung des Parkplatzes / Stellplatzes wird über einen Parkautomaten geregelt. Höhere Fahrzeuge werden als Wohnmobil bei der Einfahrt erkannt und entsprechend abgerechnet. Wir bezahlen für die Nacht 7 € – leider gibt es weder Strom noch Ver- und Entsorgung hier. Für einen schnellen Zwischenstopp also gut geeignet – wenn man jedoch 2-3 Tage zum Wandern kommen möchte, ist der Preis von 14€ / 24 Std ohne Infrastruktur nicht gerechtfertigt.

Nach einem schönen Abendessen und ein paar Bier am Tauernhaus haben wir wunderbar geschlafen. Die nahe Bundesstraße hört man eigentlich gar nicht, obwohl man nur wenige hundert Meter abfahren muss.

Nach einem kurzen Kaffee geht es am nächsten Tag auch direkt weiter in Richtung Süden. Das Drautal ist eine wunderschöne Landschaft und bietet sich sicherlich für einen künftigen Urlaub einmal an.

Slowenien oder Kroatien – oder doch Slowenien?

Von Villacht aus fahren wir in Richtung Wurzenpass – Ihr erinnert euch? Landschaft statt Autobahn! – der für Wohnmobile ebenfalls gut geeignet ist. Am Anfang etwas steil mit 18/19% aber durch die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h für alle Fahrzeuge sind wir kein Hindernis für andere Verkehrteilnehmer. Leider spielt seit Villach das Wetter nicht mit und wir fahren im Regen. Ansonsten wäre ein Stopp am Bunkermuseum auf dem Pass drin gewesen. So verzichten wir aber darauf und fahren direkt und ohne Wartezeiten über die Grenze nach Slowenien. Eigentlich wollten wir noch einen Tag in Slowenien verbringen, da es aber so gut läuft planen wir um und fahren direkt Richtung kroatischer Grenze bei Rupa.

Frau Google und die Steffi

Kurz vor der Grenze in Rupa melden sich dann unsere Navis. Steffi (eingebaut im Blaupunkt Radio im Carado) möchte direkt auf der Bundesstraße zur Grenze. Meldet uns aber einen Stau von 1,5 Std. Frau Google schlägt und einen kleinen Umweg über kleinere Dörfer vor – die Straße mündet kurz vor der Grenze wieder in die Bundesstraße – und behauptet, dass diese Route 1,2 Stunden schneller ist. Also biegen wir gut gelaunt ab und sind noch immer der Meinung, dass wir den ganzen Touris ein Schnäppchen geschlagen haben.

Leider müssen wir in einem slowenischen Dörfchen feststellen, dass Frau Google diesen tollen Tipp noch vielen anderen gegeben hat. Somit ist die Dorfstraße komplett überlastet und, vermutlich durch einen Unfall, gesperrt. Nach ca 1 Stunden Wartezeit (in der sich eigentlich nichts mehr bewegt hat) entscheiden wir uns für eine Nacht in Slowenien (das war ja einmal der ursprüngliche Plan).

Ich kann Jedem nur einmal empfehlen mit einem 7,5m Wohnmobil in einem slowenischen Dörfchen zu wenden und dann den ca. 3km langen Rückstau auf der Gegenfahrbahn der Nebenstraße mit gefühlter 3m Breite zu fahren. Wer da keinen Puls bekommt, ist entweder bereits tot oder sehr abgebrüht.

Camp Plana & Bar 66

Zum Glück erinnern wir uns an ein Schild, dass auf das Camp Plana hinweist, dass wir vor ein paar Kilometer gesehen haben. Nach der Wendeaktion also direkt etwa 20km zurück und zum Camp Plana & Bar 66.

Das Camp Plana wird von einer deutschen Familie betrieben, die vor Jahren ausgewandert ist. Wir werden super nett empfangen und können uns den Stellplatz auf dem Gelände aussuchen. Das Camp hat einen großen Stellplatz für Kurzurlauber / Tagesgäste, der wie ein Schotterparkplatz als Ring angelegt ist. Hier können auch Gespanne angekuppelt bleiben und am nächsten Tag dann weiterfahren. Längere Gäste stehen auf einer tollen Wiese mit herrlichem Ausblick.

Zum Camp gehört auch die Bar 66. Rustikales Gebäude für einen Drink oder auch das Abendessen. Der gesamte Aufenthalt läuft hier wie im Hotel ab. Man bekommt eine “Zimmernummer” in Form eines Holzklotzes. Ob nun das Abendessen oder der Brötchenservice – alles wird auf diese Nummer gebucht und am Abreisetag dann berechnet.

Endlich Kroatien

Nach einer schönen Nacht und einem hervorragenden Abendessen starten wir erneut in Richtung Rupa. Heute ist an der Grenze deutlich weniger los und wir sind nach 20 Minuten über die Grenze und in Kroatien. Um auch hier unser Motto: Landschaft statt Autobahn umzusetzen, fahren wir nur ein kurzes Stück über die Autobahn bis Rijeka. Ab hier geht es dann die Küstenstraße entlang in den Süden.

Die einzelnen Stationen in Kroatien reisse ich hier nur kurz ab. Jeder, der schon einmal in diesem Land war, weiß dass die Küsten fast überall schöne Ecken bieten und ein Vergleich zwischen Istrien und Dalmatien schwer möglich ist. Daher habe ich auch die Fotos zusammen in ein kleines Album gesteckt und nicht auf die einzelnen Stationen verteilt.

Unser erster Stopp ist in Povile auf dem Camping Punta Povile. Eine Mischung aus Stellplatz am Wasser und Campingplatz im hinteren Bereich. Die Stellplätze sind enlang einer Landzunge auf 3 Ebenen angelegt. So sieht man eigentlich immer das Meer, auch wenn man in der zweiten Reihe steht. Sanitär ist klein, aber sauber. Kleiner Supermarkt, Bankautomat und diverse Restaurants sind alle fußläufig erreichbar. Für ein paar Tage ein sehr schöner Platz (wir hatten hier 3 Nächte).

Nach unserem Aufenthalt geht es nun entlang der Küstenstraße weiter nach Zadar und Sibenik. Die Küstenstraße ist super ausgebaut und sehr schön zu fahren. Landschaften mit steilen Felsküsten und Badebuchten wechseln sich mit Gebirgsstrecken und Städten ab. Durch das Tempolimit zwischen 50 und 80 km/h entschleunigt man automatisch. Am frühen Nachmittag kommen wir in Seline den Camping Pisak – auch hier bekommen wir sofort wieder einen Stellplatz. Bisher hatten wir da immer Glück und wurden noch nie von einem Stellplatz oder Camping abgewiesen.

Nach nur einer Nacht auf dem Camp Pisak wollen wir zu unserer längsten Standzeit aufbrechen. Bisher haben wir ja alle Plätze spontan angefahren und eigentlich immer einen Platz bekommen. Mit unserem nächsten Platz, dem Relax Camp in Pakostane, hatten wir vorab kurz per Messenger kontakt. Die Route von Zadar nach Pakostane verläuft leider etwas im Hinterland und nicht so schön an der Küste wie bisher. Das Relax Camp bietet eigentlich schöne Stellplätze. Leider sind diese in der Hauptsaison sehr eng und mit Zelten aufgefüllt. Ausführliche Info dazu unter meiner Google-Maps-Rezension.

Auf dem Heimweg

Jeder Tour geht irgendwann zu Ende. An einem Donnerstag geht es nun wieder los in Richtung Heimat. Lange haben wir überlegt, ob wir über dieselbe Route zurück fahren wollen oder noch eine Variante einbauen können. Die Variante hat am Ende gewonnen und wir fahren über Maribor, Graz, Passau wieder in die Heimat. Bisher hat unsere Routenplanung gut geklappt und wir konnten viele Staus umgehen. Aber Maribor hat mal wieder zugeschlagen. Nach knapp 4 Stunden, die wir vor der Grenze standen, ist die Luft einfach raus. Zum Glück haben wir bei Oli Kocht in Spielberg noch einen schönen Übernachtungsplatz gefunden und bei einem leckeren Abendessen den Ärger um die falsche Streckenplanung schnell vergessen.

Oli Kocht

Wie bereits erwähnt, hat uns Oli Kocht in Spielberg den Tag gerettet. Jedem WoMo oder WoWa Fahrer, der noch nicht hier war sei gesagt: Fahrt mal hin! Eine super Kombination aus Stellplatz und angrenzendem Sterne (Hauben) Restaurant. Im Biergarten lässt es sich super schön sitzen und das Essen genießen. Der Stellplatz hat dabei Platz für wirklich viele Gespanne und Wohnmobile. Alles ganz unkompliziert. Ankommen, Strom anschließen und fertig. Entweder wird gegen 20 Uhr noch kassiert, oder man wirft das Geld einfach in den Briefkasten. Brötchenservice am nächsten Morgen inklusive.

Passau

Nach 14 Tagen im Ausland überqueren wir heute die Donau bei Passau und somit die Grenze nach Deutschland. Die letzten Tage unserer Urlaubs wollen wir aber noch genießen und nutzen Passau auch direkt als ersten Stopp. Der Wohnmobilstellplatz in Passau liegt nur 5 Minuten von der Altstadt entfernt und ist mit Strom Ver- und Entsorgung sowie Toiletten gut ausgestattet. Perfekt ist eben die Lage. Nur wenige Meter und die Donaubrücke trennen uns von der Altstadt.

Auch wenn es heute noch sehr heiß ist, wollen wir einen Stadtbummel machen und anschließend etwas essen. Nach den Tagen an der Küste ist die schwüle Hitze in der Stadt ganz schön heftig. Die aktuelle FFP2 Maskenpflicht in Bayern erleichtert den Nachmittag auch nicht gerade. Aber auch hier stellen wir fest: Es gibt kaum etwas, was man mit einem guten Abendessen und einem Glas Bier nicht wieder wettmachen kann. Nach einem schönen Abend in Passau wappnen wir uns für die letzten Kilometer.

Donauauen bei Donauwörth

Von Passau starten wir entlang der Donau, die uns dann nach Hause bringen soll. So ganz wollen wir aber noch nicht heim – also wird noch ein kleiner letzter Stopp über Landvergnügen eingeplant.

Über das Konzept Landvergnügen habe ich in meinem Beitrag Campingführer, Campingcard, Rabatte ja bereits berichtet.

Beim Hofgut Bälderschwaige in der Nähe von Donauwörth sind wir dann für eine Nacht gelandet. Ein sehr großer Biergarten und doch sehr kommerziell aufgezogen. Im Nachhinein muss ich sagen, war es dem Konzept von Landvergnügen eigentlich nicht dienlich. Wir freuen uns immer, wenn wir Bauernhöfe usw. finden können die etwas kleiner sind und wir den Betrieb etwas kennen lernen können. Das ist hier leider nicht der Fall gewesen. Aber trotzdem hatten wir einen schönen Abend.

Nach 16 Tagen geht nun unsere Tour zu Ende und das Wohnmobil steht wieder zu Hause. Primäre Aufgaben für die kommenden Tage: Kleinere Umbauten – größere Umbauten (Navi, Radio) und natürlich Gedanken machen, wo es als nächstes hin geht.

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